Gestalten wir den heutigen Eintrag chronologisch. Das heißt bei Freitag anfangen.
Freitag war ein echt verdammt heißer Tag, mein Kreislauf hat sich bloß nicht allzu sehr mit der Hitze vertragen. Normal. Auf Mittagschule hatte ich dann auch noch negative Motivation. Hey, ich darf auch mal fehlen. Am frühen Abend gab es ein Gewitter. Das klingt jetzt sehr sachlich, aber ich habe zwischendurch gedacht, mir würde der Himmel auf den Kopf fallen. Ist er zum Glück nicht. Irgendwann sind dann auch Lisa und Sofie bei mir eingetrudelt, noch schnell Pitu gekauft und angefangen zu trinken. Laut Sofie mach ich den besten Caipi, den sie je gerunken hat. Anne kam auch noch mit Anhang. Gut angetrunken sind wir dann ins Lehmann. Naja weiter erzählen kann ich nicht, weil ich effektiv nichts mehr weiß. Ich glaube, dass es so besser ist.
Samstag morgens dann mit dem Gefühl, mein Kopf steht neben mir und ich bin bloß eine leere Hülle, aufgewacht. Manche Leute nennen dieses Gefühl auch Kater. Es ist doch immer wieder lustig Sachen zu merken und sich dabei zu denken: Verdammt woher kommt der Tunnel in meinem Ohr?

Springen wir zum Samstagabend. Esthers Geburtstagsparty stand an. Am Anfang war die Stimmung etwas nüchtern. Nüchtern beschreibt es glaube ich ganz gut. Es gab dann auch erheiternde Momente, wie im Feld hocken und Kornkreise machen. Oder einfach nur rumlaufen diskutiern, ob Frauen- oder Zahnärzte schlimmer sind. Als Frau unterhält man sich auch gerne über Schuhe. „Du hattest doch auch mal lilane Espas.“ „Hatte ich?“ „Ja, die hattest du mal an der Haltestelle an, vor einem Jahr oder so.“ „Du merkst dir echt welche Farbe meine Schuhe haben?“ „Ich kann mir Details eben gut merken.“
Sofie
Partys brauchen irgendwas besonderes, wenn man sie nicht vergessen soll. Manche haben das leider nicht. Diese hatte es! Definitiv! Wir waren nachts im Freibad. Nein, wir sind nicht über den Zaun geklettert und eingebrochen. Man muss seine Jugend auskosten, solang man sie noch hat. Ich könnte vllt erwähnen, dass Sofie knapp das Wettschwimmen gewonnen hat. Gut verlieren können ist auch nicht leicht. Die ersten gehenden Partygäste haben uns dann einen Streich gespielt. Sie wollten sich verabschieden, haben ins Freibad gerufen und es wurde falsch interpretiert. Wir dachten es sei der Bademeister oder so. War nicht so lustig. Egal. Noch was, die Freunde von Esthers Freund sind solche Spasten. Aber echt mal. Boah!

Sascha Dennis
Heute wird dann nur noch gegammelt.
nachtbaden yeahhhhhhhhhhh! =D
beste aktion seit langem (=